3 Tipps wie Sie Ihr Kind zu Schulbeginn unterstützen können

Vater hilft Kind in der SchuleDie Sommerferien sind vorbei, die Kindergartenzeit hat man hinter sich gelassen. Einschulung – der erste Schultag. Vor diesem Ereignis sind alle Kinder angespannt und aufgeregt, wartet doch so viel Neues hinter den Türen der Klassenzimmer auf sie. Und vor allem – ganz wichtig – sind sie ja jetzt große Schulkinder. Eine Mischung aus Stolz und Nervosität beobachtet man bei seinen Kindern in diesen Tagen. Die Antwort auf die Frage ‚Wieso?‘ liegt auf der Hand: neue Gesichter, eine Lehrerin oder ein Lehrer, Unterrichtsfächer wie Rechnen und Lesen, vor allem aber auch die vielen neuen Regeln, die es in der Schule gibt, lassen die Gefühle der Grundschulkinder verrückt spielen.
Vor allem in der ersten Zeit, bis sie sich an die neuen Gegebenheiten und Aufgaben des Schulalltags gewöhnt haben, brauchen Kinder unsere Unterstützung. Wir als Eltern fungieren als Vorbilder und Kummerkasten, falls etwas mal doch nicht so läuft wie es sollte.
Wir geben Ihnen drei Tipps an die Hand, wie Sie sich in den ersten Wochen der Grundschulzeit Ihres Kindes als helfende Hand zur Verfügung stellen können.

 

1. Zuhören und sprechen – nehmen Sie Ihr Kind ernst

Gerade in den ersten Tagen wird Ihr Kind sie schon mitteilungsbedürftig nach der Schule begrüßen. Es wird erzählen von all den Dingen, die es schon gelernt hat und all den Freundschaften, die es geschlossen hat. Natürlich auf von der Klassenlehrerin die so toll ist und dem Klassenzimmer.
Vor allem in dieser Zeit ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind ernst nehmen, ihm zuhören und nachfragen. Zeigen Sie Interesse an all den Dingen, die Ihr Kind erlebt hat. Alle Mädchen und Jungen machen am Anfang der Grundschulzeit einen großen Entwicklungsschritt. Mit der Schule kommen auch neue große Aufgaben, Verantwortung und Selbstständigkeit ins Leben unseres Nachwuchs. Unterstützen Sie Ihr Kind in dieser Entwicklung, indem Sie ihm Vertrauen entgegen bringen und Anteil nehmen an allen positiven und negativen Dingen die es berichtet.
Lernen auch Sie, dass Ihr Kind sich von Ihnen abnabelt und nun den ersten wichtigen Schritt in ein selbstständiges Leben geht. Achten Sie dabei auch darauf, dass Sie Ihrem Kind genug Raum zu freien Entfaltung geben und es auf dem Weg zum Erwachsenwerden unterstützen.

 

2. Schulranzen packen und sauber halten

Kinde packt zuhause den SchulranzenDer Schulranzen ist eines der vielen Highlights beim Start ins Schulleben. Stolz tragen die Kleinen Rechenkönige und Leseprinzessinnen den Ranzen mit ihrem persönlichen Lieblingsmotiv in die Schule. Dass der Schulranzen gut organisiert sein will, das müssen die Kinder erst lernen. Dabei können Sie Ihre Kleinsten ganz einfach unterstützen.
Räumen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam nach den Hausaufgaben den Schulranzen aus. Lassen Sie Ihr Kind dabei so selbstständig wie möglich Arbeiten und geben Sie dabei die Vorgehensweise verbal vor. Fragen Sie Ihr Kind welche Fächer es am nächsten Tag hat. Erklären Sie Ihm, dass man dies am Stundenplan ablesen kann. (Tipp: Gestalten Sie einen übersichtlichen Stundenplan gemeinsam mit Ihrem Kind. Verwenden Sie dabei auch Symbole für die verschiedenen Fächer, da Ihr Kind nicht von Anfang an Lesen kann.) Unterstützen Sie Ihr Kind alle Hefte und Bücher für den folgenden Tag in den Schulranzen zu packen. Auch das Federmäppchen sollte auf Vollständigkeit überprüft und wieder eingepackt werden. Durchsuchen Sie danach mit Ihrem Kind alle Reißverschlussfächer des Schulranzens, um Verpackungen, Papierchen und anderen Müll heraus zu nehmen.
Wenn Sie das Schema jeden Tag mit Ihrem Kind wiederholen, wird es die Vorgehensweise irgendwann verinnerlichen und zukünftig selbstständig den Schulranzen für den nächsten Tag säubern und packen.
Machen Sie das gemeinsame Packen zu einem lustigen Spiel und setzen Sie Ihr Kind nicht mit Sätzen ‚Wenn du jetzt nicht deinen Ranzen packst, dann…‘ unter Druck. Mit viel Spiel und Spaß fällt es den Kinder einfach einen Vorgang zu verinnerlichen. Zudem bleibt die Freude an der Schule und am Lernen dadurch erhalten.

 

3. Hausaufgaben – helfen statt nur kontrollieren

Mutter hilft Sohn bei den Hausaufgaben
Mit dem Schulalltag wachsen auch die Aufgaben Ihrer Sprösslinge. Vor allem das Lernen und Hausaufgaben machen ist eine neue Erfahrung. Dabei braucht Ihr Kind von Anfang an Ihre Unterstützung. Viel effektiver als nur zu kontrollieren, ob die Hausaufgaben gemacht wurden, ist es am Anfang mit dabei zu sein, wenn Ihr Kind seine Hausaufgaben macht. Später, wenn der Vorgang des Hausaufgabenmachens routiniert und verinnerlicht ist, können Sie Ihr Kind auch selbstständig seine Hausaufgaben machen lassen.
In der ersten Zeit der ersten Klasse bietet es sich an, das Kind zu Hausaufgaben machen an den Esstisch zu setzen. Sie sollen Ihrem Kind nicht im Rücken stehen und es überwachen, während es sich an Rechenaufgaben probiert, Sie sollten jedoch für Fragen und Unsicherheiten stets zur Verfügung stehen.
Später wird Ihr Kind selbstständig Hausaufgaben machen und sich bei Bedarf an Sie wenden, wenn es eine Frage hat. Um diese Routine einzuführen, legen Sie wert auf feste Hausaufgabenzeiten.
Sollten Sie bemerken, dass Ihr Kind große Schwierigkeiten trotz Ihrer Unterstützung beim Erledigen der Hausaufgaben hat, wenden Sie sich an den Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin und fragen Sie, wie Sie Ihr Kind optimal fördern und unterstützen können.


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